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www.christa-renoldner.at
Systemische Aufstellungsarbeit

 

Von meinen LehrerInnen Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer habe ich die Methode der systemischen Strukturaufstellungen kennen- und nützen gelernt.

Christl Lieben verdanke ich einen Körpertherapeutisch-systemischen Zugang in Form von Körper und Symptomaufstellungen sowie viele Ideen zu Traum-Aufstellungen.

Siegfried Essen schulde ich großen Respekt für das Kennenlernen der Autopoietischen Aufstellungen sowie eine vielfältige Nutzung der Ich-Selbst-Übung.

Mit Peter Schwarzenbacher, Siegfried Essen, Markus Pühringer und Ruth Sander (München) verbindet mich die Lust am Experimentieren mit politischen Aufstellungen.


Curriculum Aufstellungsarbeit

siehe Aufstellungsarbeit gründlich lernen

Aktuelle Publikationen:

  • Interview mit Christl Lieben zu Ihrem 80. Geburtstag in praxis der systemaufstellung Nr. 1/2016

Ein kleiner Auszug daraus:

CR: 2009-2011 hast du mit mir gemeinsam das Buch „Verzeihung, sind Sie mein Körper?“ über Körper- und Symptomaufstellungen geschrieben. Ich bin heute noch stolz und glücklich darüber, dass ich dich dazu bewegen konnte. Diese verschiedenen Arten von Symptomaufstellungen sind ja eine sehr elaborierte Arbeit, die auch in meiner Praxis große Bedeutung bekommen hat. Aber kaum war das Buch erschienen, hattest du schon wieder neue Ideen für Aufstellungsformate.

„Die Liebe frei von Mitgefühl“ kommt schon in unserem Buch vor, du bist darauf aber noch genauer in deinem zweiten Buch eingegangen. Was meinst du damit?

Christl Lieben: Für mich ist die „Liebe frei von Mitgefühl“ eine Liebe, die auf Augenhöhe begegnet und den Mangel nicht in den Vordergrund stellt, was das Mitgefühl tut, oder tun kann. Das Mitgefühl hat einen ganz wichtigen Platz in allen Kulturen. Die „Liebe frei von Mitgefühl“ stelle ich daneben als eine Haltung oder eine Begegnungsform. Es geht mir darum, den anderen, auch wenn er in einer Krise steckt, in seiner Fülle und nicht in seinem Mangel zu sehen. Wir Beide kommen aus der göttlichen Quelle, wir kommunizieren auf Augenhöhe. Ich gehe davon aus, dass der Andere in sich alles finden kann, was er oder sie zur Bewältigung der Krise braucht. In diesem Bewusstsein sind wir alle in der Fülle, ganz gleichgültig in welcher Situation wir uns befinden. Ich begleite den anderen in großem Respekt vor seinem Weg durch die Krise. Ich will weder retten noch helfen. Ich begleite nur mit einer Liebe, die distanziert ist und trotzdem ganz nah beim anderen.

Im Mitgefühl hingegen meine ich nie den anderen, sondern immer nur mich. Das ist in vielen Aufstellungen sichtbar geworden. Ich will, dass es dem anderen gut geht, damit es mir gut geht. Oder sein Leid erinnert mich an eigenes Leid. Und in dem Moment verstricke ich mich in seine Geschichte.

In einem Burnout habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, energetisch weniger angreifbar zu sein in meiner Arbeit mit Menschen. Emotional kann man sich distanzieren, energetisch offenbar nicht. Die Haltung der „Liebe frei von Mitgefühl“ hilft mir, den anderen dort zu lassen, wo er ist, und selbst bei mir zu bleiben. Und genau dadurch aber, kann ich ganz dicht neben dem anderen gehen.

 



  • Artikel "Humming in Constellations" im Online-Magazin "The Knowing Field" Juni 2016

Ein kleiner Auszug daraus:

In Spring 2014 I participated in the intensive at Bernried. One evening I offered to experiment with humming instead of speaking. My very dear friend and Co-author Christl Lieben from Vienna (Lieben, C. and Renoldner, C.: Verzeihung, sind Sie mein Koerper?”, Koesel Verlag, Munich 2011) had introduced this to a small group of therapists at a workshop we had done together some time before in Austria.

Years ago Christl Lieben had taken part in a three-year training held by the Frenchman Francois Louche, who had founded a sort of therapy only by humming. He was a student of Tomatis, the founder of ‘Audio-Psycho-Phonology’. Louche’s theory is called osteophony. Christl discovered that humming opened up ways into the body and made it possible to access body remembrance even of early childhood. As babies we listen to our mother’s language within the womb. It seems like a kind of humming to the baby. In later months the baby tries to imitate this voice.

When humming as an adult, our body remembers these early experiences together with the feelings we had at those times. So Christl thought, if it worked in therapy it may very well also work in constellations. And it did!

The clue is to tell the participants to answer questions not by speaking but by humming. Permit me to share some of the early development of the ‘humming constellation’.

 

Für nähere Informationen können Sie mich gerne kontaktieren.